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Cape Braai
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Beilage · Auf Afrikaans: Driebone slaai

Three Bean Salad

Grüne Bohnen, Butterbohnen und Kidneybohnen in süßsaurem Dressing, am besten am Vortag gemacht. Der Salat, der auf jedem Bring-and-Braai-Tisch steht.

Der Dreibohnensalat ist keine südafrikanische Erfindung, aber nirgends so verbreitet wie dort. Zwei Dosen und eine Handvoll frischer Bohnen ergeben eine Beilage, die stundenlang in der Sonne stehen kann, ohne schlecht zu werden — genau das, was ein Braai braucht.

Vorbereitung
20 Min
Am Feuer
5 Min
Portionen
8
Aufwand
einfach

Wann es drankommt

Vorher fertig

Machst du in der Küche. Steht auf dem Tisch, bevor du anzündest.

Ausrüstung: gar nichts

Diese Linie

Chutneys, Marinaden, Beilagensalate — und das Wort „chop“.

Zubereitung

  1. Grüne Bohnen blanchieren

    In sprudelnd kochendem Salzwasser zwei bis drei Minuten kochen, bis sie bissfest sind. Sofort abgießen und in kaltem Wasser abschrecken — sonst garen sie nach und werden grau.

  2. Dressing anrühren

    Öl, Essig, Honig, Senf, Chili, Zitronenschale und -saft mit zwei Dritteln der Kräuter verquirlen, kräftig salzen und pfeffern.

  3. Mischen

    Alle Bohnen mit Zwiebel und Paprika in eine große Schüssel geben, Dressing darüber und vorsichtig durchheben. Die Dosenbohnen zerfallen leicht.

  4. Ziehen lassen

    Mindestens zwei Stunden kalt stellen, über Nacht ist deutlich besser. Die Bohnen nehmen das Dressing auf, und der Salat wird erst dabei rund.

  5. Abschmecken und servieren

    Vor dem Servieren noch einmal abschmecken — kalt schmeckt alles flacher, es fehlt fast immer Salz und Säure. Mit den restlichen Kräutern bestreuen.

Tipps

  • Die Dosenbohnen gründlich abspülen. Die Lake schmeckt metallisch und trübt das Dressing.
  • Wer es südafrikanischer will, nimmt statt der Kidneybohnen eine Dose Baked Beans. Klingt falsch, ist aber die verbreitetste Fassung.
  • Der Salat hält im Kühlschrank vier Tage. Er ist damit die verlässlichste Beilage, die man vorbereiten kann.

Der Dreibohnensalat ist die Beilage, die niemand vermisst, bis sie fehlt. Er ist billig, macht satt, verträgt Wärme und wird beim Stehen besser statt schlechter.

Der entscheidende Punkt sind die grünen Bohnen. Aus der Dose sind sie weich und geschmacklos, frisch blanchiert geben sie dem Salat den Biss, an dem alles andere hängt. Zwei bis drei Minuten, nicht mehr — und danach sofort ins kalte Wasser.

Das Dressing ist süßsauer, und das gehört so. Honig gegen Essig, Senf als Verbindung: Es ist dieselbe Balance wie bei Monkey Gland Sauce und Sosaties, nur kalt.

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