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Cape Braai
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Beilage · Auf Afrikaans: Koperpennie-slaai

Copper Penny Salad

In Ringe geschnittene Karotten mit Paprika und Zwiebel, übergossen mit einer heißen süßsauren Tomatensauce und über Nacht durchgezogen. Der Name kommt von der Form der Scheiben.

Ob der Salat aus dem amerikanischen Süden oder aus Südafrika stammt, ist umstritten. Verbreitet hat er sich im englischsprachigen Raum jedenfalls von Südafrika aus, und dort steht er seit Jahrzehnten auf jedem kalten Buffet.

Vorbereitung
20 Min
Am Feuer
15 Min
Portionen
8
Aufwand
einfach

Wann es drankommt

Vorher fertig

Machst du in der Küche. Steht auf dem Tisch, bevor du anzündest.

Ausrüstung: gar nichts

Diese Linie

Chutneys, Marinaden, Beilagensalate — und das Wort „chop“.

Zubereitung

  1. Gemüse anbraten

    Öl in einer weiten Pfanne erhitzen und die Karottenringe unter Rühren etwa zehn Minuten braten. In den letzten fünf Minuten Zwiebel und Paprika zugeben. Alles soll weich, aber noch bissfest sein — der Salat lebt vom Widerstand.

  2. Gemüse umfüllen

    In eine Schüssel geben, die die heiße Sauce verträgt.

  3. Sauce kochen

    Passierte Tomaten, Essig, Zucker, Senf, Worcestershire, Salz und Pfeffer aufkochen und zwei Minuten sprudeln lassen. Die angerührte Stärke einrühren und eine weitere Minute kochen, bis die Sauce leicht bindet.

  4. Heiß übergießen

    Die kochende Sauce über das warme Gemüse gießen und durchmischen. Beides heiß zusammenzubringen ist der Punkt — kalt zieht die Sauce nicht in die Karotten.

  5. Über Nacht ziehen lassen

    Abkühlen lassen, zudecken und mindestens zwölf Stunden kalt stellen. Vierundzwanzig sind besser. Vorher schmeckt der Salat nach Essig, danach nach Salat.

Tipps

  • Der Salat hält im Kühlschrank eine Woche und wird jeden Tag besser. Er ist die einzige Beilage auf dieser Seite, die man wirklich lange vorbereiten kann.
  • Wer keine Speisestärke nimmt, kocht die Sauce fünf Minuten länger ein. Das Ergebnis ist dasselbe, nur dunkler.
  • Klassisch wird er mit einer Dose Tomatensuppe gemacht. Passierte Tomaten mit Zucker und Senf kommen dem sehr nahe und lassen sich überall kaufen.

Der Name ist die halbe Beschreibung: In Ringe geschnittene Karotten sehen aus wie Kupfermünzen, und genau so liegen sie in der Schüssel. Dass daraus einer der langlebigsten Salate Südafrikas wurde, liegt an der Sauce.

Sie ist süßsauer, gebunden und wird heiß über warmes Gemüse gegossen. Dabei zieht sie ein, statt darauf stehen zu bleiben — und deshalb schmeckt der Salat am zweiten Tag deutlich besser als am ersten.

Und er hält. Eine Woche im Kühlschrank ist keine Schätzung, sondern die übliche Erfahrung; der Zucker und der Essig arbeiten wie eine milde Konservierung.

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