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Cape Braai
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Beilage · Auf Afrikaans: Chakalaka-pastaslaai

Chakalaka-Nudelsalat

Spiralnudeln mit Chakalaka, weißen Bohnen und einem Löffel Mayonnaise. Vier Zutaten, zehn Minuten Arbeit — und der schärfste Salat auf dem Tisch.

Dieser Salat ist eine reine Alltagserfindung: Chakalaka steht in Südafrika fertig im Regal, Nudeln sowieso, und irgendwann hat jemand beides zusammengeworfen. Heute steht er auf jedem zweiten Braai-Tisch neben dem Curry-Nudelsalat.

Vorbereitung
15 Min
Am Feuer
12 Min
Portionen
8
Aufwand
einfach

Wann es drankommt

Vorher fertig

Machst du in der Küche. Steht auf dem Tisch, bevor du anzündest.

Ausrüstung: gar nichts

Diese Linie

Braaien als öffentliche Sache, Metzgerei und Feuer an einem Ort, fette Stücke, Pap und Chakalaka als Standardbeilage.

Zubereitung

  1. Nudeln kochen

    In Salzwasser bissfest garen, abgießen und kalt abspülen. Vollständig abkühlen lassen — warme Nudeln lassen die Mayonnaise gerinnen.

  2. Alles zusammengeben

    Nudeln, Chakalaka, Bohnen samt Sauce und Mayonnaise in einer großen Schüssel vermengen. Vorsichtig heben, nicht rühren, damit die Bohnen ganz bleiben.

  3. Abschmecken

    Salzen und pfeffern. Ist die Chakalaka mild, hilft eine fein gehackte Chili; ist sie scharf, ein weiterer Löffel Mayonnaise.

  4. Kalt stellen

    Mindestens eine Stunde kalt stellen, damit sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen.

Tipps

  • Wer eigene Chakalaka gekocht hat, nimmt sie kalt — und braucht dann weniger Mayonnaise, weil sie ohnehin mehr Sauce hat.
  • Der Salat verträgt Reste: gegrilltes Gemüse, Feta, ein Rest Wors klein geschnitten. Er ist eher Behälter als Rezept.
  • Er hält zwei Tage. Länger nicht — die Mayonnaise setzt sich ab und die Nudeln werden mehlig.

Dieser Salat ist der Beweis, dass eine Küche funktioniert, wenn sie sich selbst weiterverwendet. Chakalaka ist scharf, sauer und würzig; Nudeln sind neutral und stumpf; Mayonnaise verbindet beides und nimmt der Schärfe die Spitze.

Mehr steckt nicht dahinter, und mehr braucht es auch nicht. Zehn Minuten Arbeit, ein Topf, eine Schüssel — und ein Salat, der neben Wors und Chops nicht untergeht, weil er sich traut, würzig zu sein.

Wer die Chakalaka selbst kocht, bekommt einen deutlich besseren Salat. Wer die Dose nimmt, bekommt den, den es in Südafrika tatsächlich gibt.

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