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Cape Braai
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Sauce

Sheba

Langsam eingekochte Tomaten-Zwiebel-Sauce, die zu Pap gehört wie Butter zu Brot. Eine Stunde auf kleiner Flamme, mehr braucht sie nicht — aber die braucht sie wirklich.

Sheba ist die Sauce, die aus Pap eine Mahlzeit macht. Sie ist über ganz Südafrika verbreitet und regional verschieden gewürzt — am Kap mit Kurkuma und Masala, weiter nördlich mit mehr Chili und Zwiebel.

Vorbereitung
15 Min
Am Feuer
1 Std
Portionen
8
Aufwand
einfach

Wann es drankommt

Vorher fertig

Machst du in der Küche. Steht auf dem Tisch, bevor du anzündest.

Ausrüstung: gar nichts

Diese Linie

Braaien als öffentliche Sache, Metzgerei und Feuer an einem Ort, fette Stücke, Pap und Chakalaka als Standardbeilage.

Zubereitung

  1. Zwiebeln karamellisieren

    Öl in einem breiten Topf erhitzen und die Zwiebelringe bei kleiner bis mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten dünsten, gelegentlich umrühren, bis sie tief goldbraun sind. Das ist der eine Schritt, der über die Sauce entscheidet — schnell angebratene Zwiebeln bleiben scharf statt süß.

  2. Gewürze öffnen

    Knoblauch, Paprika, Kurkuma und Masala zugeben und eine Minute mitrösten, bis es duftet.

  3. Tomaten dazu

    Tomaten, Tomatenmark, Zucker und Wasser einrühren, salzen und pfeffern. Einmal aufkochen lassen.

  4. Eine Stunde ziehen lassen

    Zugedeckt bei kleinster Hitze eine Stunde köcheln, dabei zwei- bis dreimal umrühren. Am Ende soll die Sauce dick genug sein, dass ein Löffel eine Spur hinterlässt.

  5. Abschmecken

    Zum Schluss abschmecken. Wenn sie zu sauer wirkt, fehlt Zucker; wenn sie flach schmeckt, fehlt Salz. Warm oder lauwarm zu Pap servieren.

Tipps

  • Sheba wird am zweiten Tag besser. Wer für viele kocht, macht sie am Vortag — sie belegt dann keine Kochstelle, während das Feuer läuft.
  • Die Sauce lässt sich im Potjie neben dem Feuer machen. Dann braucht sie länger, nimmt aber Rauch auf.
  • Ein Löffel Sheba unter Braaibroodjies oder in ein Roosterkoek ist die einfachste Verwendung für Reste.

Pap ohne Sauce ist Grundnahrung, Pap mit Sheba ist Essen. Die Sauce besteht aus Zwiebeln und Tomaten und ist trotzdem nicht beliebig, weil alles davon abhängt, wie lange die Zwiebeln durften.

Fünfzehn bis zwanzig Minuten bei kleiner Hitze, bis sie tief goldbraun sind: Das ist der Unterschied zwischen einer Sauce, die süß und rund schmeckt, und einer, die nach roher Zwiebel und Dosentomate schmeckt. Es gibt keine Abkürzung dahin.

Der Rest ist Geschmackssache und regional verschieden. Kurkuma und Masala machen daraus die Kapstädter Variante; wer sie weglässt, bekommt die Fassung, die man von Johannesburg bis Durban bekommt.

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