Was sich belegen lässt, steht in zwei Sorten Quellen. Die einen sind Reiseberichte: Frühe Besucher beschreiben Khoikhoi-Viehhalter mit großen, von Hand aufgebauten Kochtöpfen aus Ton, in denen Fleisch gekocht wurde, und Gruppen mit flachbodigen Kochschalen, in denen Fleisch, Knochen, Suppen und Samenbrei zubereitet wurden.
Die anderen sind Laborbefunde. Eine Untersuchung an Töpfen der Späten Steinzeit aus Namaqualand weist Rückstände von Milch, Fleisch und Meerestieren nach — Fettsäureprofile, keine Erzählung. Das ist der Stand, auf den man sich bei dieser Linie berufen kann: Es gab hier Feuer, Töpfe und die Absicht, Fleisch haltbar zu machen.
Für den Rost von heute hat das eine unmittelbare Folge. Biltong wird gern als Erfindung der Voortrekker erzählt; die Darstellungen führen es auf die ältere Praxis zurück, Fleisch in Streifen zu schneiden, zu salzen und an der Luft zu trocknen. Was die Siedler beisteuerten, war der Essig — und mit ihm eine Säure, die Bakterien den Boden entzieht.